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Der Auto-Fokus stellt im Gegensatz zum manuellen Scharfstellen eine Möglichkeit der "automatischen" Scharfstellung dar. Bei den meisten Kameras ist diese Funktion als Standard aktiviert und kann bei zahlreichen Kompaktkameras auch nicht deaktiviert werden. Hierbei stellt die Kamera beim halben Durchdrücken des Auslösers zunächst auf das aktive oder die aktiven Fokusfelder scharf. Sind mehrere Fokusfelder aktiviert, so versucht die Kamera durch die Farb- und Kontrastverteilung im Bild zu erraten, wo sich das Hauptmotiv befindet. Meist stellt der Autofokus auf das der Kamera am nächsten liegende Objekt scharf.

Dass eine Kamera bisher nicht in der Lage ist, die vielfältigen gestalterischen Absichten eines Menschen zu erraten, liegt auf der Hand. Damit die richtige Fokussierung nicht zum Glückstreffer wird, sollte man sich mit den verschiedenen Fokussierungstechniken vertraut machen.

Die nächsten beiden Bilder zeigen Ihnen zwei fast gleiche Motivsituationen, die jedoch durch die unterschiedliche Fokussierung eine völlig andere Aussage bekommen.


Bild 1 - Fokus auf den Hintergrund
Fokussierung auf den Hintergrund


Bild 2 - Fokus auf den Vordergrund

Fokussierung auf den Vordergrund

Da Ihre Kamera sich im Automatikmodus ohne weitere Kontrolle der Fokussierung für eine dieser Beiden Varianten entscheiden muss, kann es vorkommen, dass Sie "Glück haben" und die gewünschte Fokussierung von der Kamera durchgeführt wird. Sollten Sie aber eine andere Bildaussage treffen wollen, ist es für Sie wichtig, sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Fokussierung vertraut zu machen.

Im Folgenden empfehle ich eine Auseinandersetzung mit den Fokus-Feldern.

Beispiel für die Lage der Fokusfelder
Fokusfelder

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