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Viele hochwertige Kompaktkameras bieten mittlerweile einen Funktionsumfang, der an Spiegelreflexkamera heranreicht. Warum also eine große, schwere DSLR-Kamera kaufen? Dieser Artikel zeigt die Besonderheiten von digitalen Spiegelreflexkameras auf und stellt eine Auswahl an empfehlenswerten digitalen Spiegelreflexkameras vor.

Der Unterschied von Kompakt- und SLR-Kameras macht sich u. a. bei wenig Licht bemerkbar. Kompakte Kameras neigen bei wenig Licht zu deutlich stärkerem Bildrauschen. Durch die kompakte Bauweise von kompakten Kameras ergeben sich zudem Nachteile in der Bedienung. Durch die größere Bauform von DSLR-Kameras können mehr Bedienelemente auf das Gehäuse übertragen werden, so sparen Sie sich kompliziertes Navigieren durch das Kameramenü. Spiegelreflexkameras bieten durch ihre Erweiterungsmöglichkeiten die Chance, sich an nahezu alle Aufnahmesituationen anzupassen. Die Hersteller bieten hierfür eine reiche Palette an Objektiven, Filtern, Blitzgeräte, Hochformat- und Fernauslöser … Zu nennen wäre auch ein meist schnellerer Serienbildmodus oder ein schnellerer Autofokus.

Die manuellen Einstellungsmöglichkeiten von DSLR- Kameras bieten ein weites Feld an kreativen Möglichkeiten, aber auch im Automatikmodus sind DSLR-Kameras ihren kompakten Kollegen meist überlegen. Vor allem bei schlechteren Lichtsituationen zeigen sich aufgrund der größeren Sensorformate deutliche Vorteile gegenüber den kompakten Kameramodellen, die aufgrund ihrer kleineren Sensoren häufig zu schlechterem Rauschverhalten neigen. Wenn Sie häufig nachts oder bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren, sollten Sie sich für eine digitale Spiegelreflexkamera entscheiden. Diese haben aufgrund ihres größeren Sensors Vorteile gegenüber kompakten Digitalkameras.

Wollen Sie Porträts wie der Profi machen? Das Geheimnis dieser Aufnahmen liegt häufig in der geringen Schärfentiefe, dabei wird der Hintergrund unscharf. Hierfür sind DSLR-Kameras mit lichtstarken Objektiven in einem Brennweitenbereich zwischen 60 und 100mm den kompakten Kameras vorzuziehen. Kompakte Digitalkameras besitzen aufgrund ihrer geringen Größe meist einen sehr kleinen Sensor und dadurch eine Schärfentiefe, die für Porträtaufnahmen meist zu groß ist, sodass der Hintergrund zu deutlich wiedergegeben wird.

Moderne Spiegelreflexkameras haben sich zu wahren Multitalenten entwickelt. Zum einen bieten sie nun auch die Möglichkeit von Videoaufnahmen in HD-Qualität. Zum anderen kann mittlerweile auch über das Display fotografiert werden, das zum Teil schwenkbar ist. Besonders interessant für Anfänger oder wenn kein Computer zur Verfügung steht: Die Fotos können nun bereits in der Kamera bearbeitet werden. Hierzu steht je nach Kamera eine Vielzahl von Bearbeitungs- und Effektmöglichkeiten zur Verfügung.

Damit Sie sich im Angebotsdschungel nicht verlieren, finden Sie hier eine kleine Auswahl an hochwertigen digitalen Spiegelreflexkameras. Die Sortierung erfolgt anhand der Eignung für bestimmte Nutzergruppen.

 

Aktuelle Kameratipps
Eine Auswahl an aktuellen hochwertigen Spiegelreflexkameras (DSLR)
Kurzbeschreibungen und Empfehlungen

Neu! Canon EOS 60D (+++ Einsteiger und Fortgeschrittene)
Wie so viele andere Fotografen reise ich leidenschaftlich gerne. Dabei kommt es auch auf das Gewicht und die Größe der Ausrüstung an. Die Canon 60D bietet sich in Kombination mit dem Canon 18-200 IS als leichte Alternative gegenüber meiner Vollformatausrüstung an und hat als erste DSLR aus dem Canon-Sortiment ein schwenkbares Display. Dieses ist nicht nur bei Videoaufnahmen äußerst praktisch, sondern erleichtert auch bei Wanderungen mit schwerem Gepäck einen Perspektivwechsel. Ein schwenkbares Display bietet sich auch für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit an. Es erleichtert einen Perspektivwechsel und schenkt diesem Personenkreis neue kreative Freiheiten. Zudem bietet die Kamera mit ihrem 18-Megapixel-Sensor ausreichend Qualitätsreserven für großformatige Prints. Einen Full-HD-Modus für Videoaufnahmen mit 1080p gibt es als Dreingabe.

 

 

Canon EOS 500D (+++ Einsteiger)
Die Canon 500D bietet trotz ihres relativ günstigen Preises einen sehr guten Einstieg in die Spiegelreflexfotografie. SLR-Digitalkamera (15 Megapixel, LiveView, HD-Video)

 

 

Nikon D5000   (+++ Einsteiger)
Preiswerte digitale Spiegelreflexkamera mit schwenkbarem Display. Mit ihrem 12,3-Megapixel-Bildsensor bietet die Kamera eine gute Bildqualität bei einem ausgewogenen Verhältnis von Auflösung und Lichtempfindlichkeit. Die 19 Motivprogramme ermöglichen es auch Einsteigern, auch bei anspruchsvollen Aufnahmesituationen zu guten Bildergebnissen zu kommen. Zudem bietet die Kamera eine Videofunktion zum Filmen in HD-Qualität.

 

 

Nikon D3100  (+++ Einsteiger)
Diese benutzerfreundliche digitale Spiegelreflexkamera ist ebenfalls gut für Einsteiger in die Spiegelreflexfotografie geeignet. Die Kamera bietet neben der guten Fotoqualität mit 14,2 Megapixeln auch Full-HD-Filme, Live-View mit schnellem Autofokus …

 

 

Olympus E-520  (+++ Einsteiger)
Die Olympus E-520 bietet trotz ihrer 10 Megapixel eine gute Bildqualität. Die Kamera bietet einen integrierten Bildstabilisator, der mit allen angeschlossenen Objektiven arbeitet und Verwacklungen wirkungsvoll reduziert. Die Kamera verfügt über ein sehr wirkungsvolles Staubschutzsystem. Eine gute Bedienführung und zahlreiche Aufnahmemodi unterstützen den Einsteiger beim Fotografieren. Mit ihren 3,5 Bilder pro Sekunde gehört sie sicher nicht zu den Rennpferden, aber ihr sehr gutes Preisleistungsverhältnis und ihr kompaktes Design machen sie dennoch zu einer interessanten Wahl für viele Einsteiger. Olympus bietet zudem ein optionales Unterwassergehäuse an.

 

Canon EOS 5D Mark II (+++ Profi und Fortgeschrittene)
Die EOS 5D Mark II ist eine professionelle Vollformatkamera mit sehr hoher Auflösung und einem großen ISO-Bereich. Mit ihren 3,9 Bildern pro Sekunde sind Sportaufnahmen nicht ihr Hauptmetier. Diese Kamera zeichnet sich vor allem durch ihre sehr hohe Auflösung (21,1 Megapixel) aus und macht sie so zum idealen Begleiter für professionelle Aufnahmen, bei denen es auf hohe Detailwiedergabe ankommt. Zudem bietet kann die Canon EOS 5D Mark II Full HD Videos aufzeichnen. Mit einem Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung und einer effektiven Sensorreinigung ist diese Kamera für den rauen Alltag von Profifotografen gewappnet.

 

 

Nikon D700 (+++ Profi und Fortgeschrittene)
Die Nikon D700 ist eine professionelle Vollformatkamera mit einer Auflösung von lediglich 12,1 Megapixeln. Die besondere Stärke dieser Kamera liegt in ihrem großen ISO-Bereichund ihrem hochempfindlichen CMOS-Sensor.  Der eine ISO-Empfindlichkeitsbereich bis 6400 ermöglicht. Hinzu kommt eine Geschwindigkeit von bis zu 5 Bildern pro Sekunde, die durch ein aufwendiges AF-System mit 51 Messfeldern ergänzt wird. Mit einem robusten abgedichteten Magnesiumgehäuse und einer effektiven Sensorreinigung ist diese Kamera für den rauen Alltag von Profifotografen gewappnet.

 

 

Ein Gastbeitrag von Petra Schwaiger

Eine Selbstvermarktungsstrategie, die zu Ihnen und Ihrer Kunst passt

Sind Sie Foodfotograf oder spezialisiert auf Architekturfotografie? Arbeiten Sie gerne mit Menschen oder sind Sie lieber für sich allein? Ihr Portfolio ist bunt gemischt und Sie haben keine persönlichen Vorgaben, welche Kunden Sie ansprechen möchten?

 

Erarbeiten Sie Ihren individuellen Stil und Ihre eigenen Ideen; setzen Sie zugleich Schwerpunkte, um eine Kundengruppe zu erreichen.


Denn nur eine eindeutige Aussage über die Arbeitsfelder wird Ihnen den Weg zu dieser Kundengruppe ebnen. Harmonisieren Sie Ihren Stil und schaffen Sie Querverbindungen.
Sind sie unsicher dann kontaktieren sie einen Coach um Ihre Selbstvermarktungsstrategie zu erarbeiten und zu definieren.
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.petraschwaiger.com

Beispiel:
Eine Agentur möchte einen Auftrag in der Autofotografie vergeben. Sie zeigen auf Ihrer Webseite Autofotografien, daneben jedoch Bilder einer Hochzeitsgruppe.

Welchen Eindruck gewinnt die Agentur? Versetzen Sie sich in die Lage des Kunden.

 

Eine grundlegende Marketingstrategie sagt: Finden Sie ein Bedürfnis und erfüllen Sie es.

Brauchen Ihre Kunden Sie? Finden sie Sie unentbehrlich und bewerten Ihre Arbeiten so hoch, dass sie nicht auf die Erfahrenen und bereits im Portfolio Vorhandenen zurückgreifen?

 

Definieren Sie Ihre Botschaft und bauen Sie Ihren eigenen Markenwert auf.

Stellen Sie Ihren Service überzeugend dar und denken Sie stets daran, Ihre Qualität zu verbessern.

 

Recherchieren Sie gut, bevor Sie eine Aussendung vornehmen.

Wählen Sie Ihren Zielmarkt aus, überlegen Sie, wie Sie sich dort am besten positionieren. Ob in elektronischer Form, mit gedruckten Unterlagen oder zur persönlichen Vorstellung – fragen Sie Ihre Kundengruppe. Auch bei einer vorläufigen Absage nutzen Sie die Chance, die Beziehung weiter aufzubauen.

 

Schaffen Sie Vertrauen – von Anfang an und immer wieder aufs Neue – durch eine konstante Selbstvermarktungsstrategie.

 

Diese Packliste soll Ihnen helfen, all die benötigte Ausrüstung beim Fotografieren dabei zu haben. Die Liste steht Ihnen auch als PDF zur Verfügung. Also einfach die Liste Ausdrucken und die benötigten und eingepackten Posten abhaken. So sollte alles für Reise, Familienfeier, Auftrag oder sonstige Anlässe dabei sein!

Download der "Packliste - Fotoausrüstung" als PDF

Ausrüstungsgegenstände

Benötigt?!

Eingepackt?!

Kamera(s)

Haken

Haken

Speicherkarten

   

Akkus, Ladegeräte, AC-Adapter, Netzkabel, Steckadapter (Reisestecker)

   

Objektive (Objektivdeckel, Gegenlichtblenden)

   

Filter, Nahlinsen

   

Fototaschen, Koffer, Köcher

   

Datenkabel, Kartenleser, externe Fotospeicher

   

Zubehör für Kamera-, Objektiv- und Sensorreinigung

   

Blitzgeräte (Stromversorgung, Bouncer, Softboxen)

   

Stative und Wechselplatten

   

Fernauslöser, Wasserwaage, Winkelsucher

   

Reflektoren / Aufheller

   

Unterwasser-Gehäuse

   

GPS-Modul

   

Weitere persönliche Ausrüstungsgegenstände

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Im Folgenden noch ein paar weitere Gedanken zur perfekten Kamera. Ein wichtiger Aspekt bei der Wahl der richtigen Kamera ist der Anwendungsbereich. Welche Motive fotografieren Sie vorwiegend? Wenn Sie vor allem Sportaufnahmen oder spielende Kinder fotografieren wollen, sollten Sie eine Kamera mit schnellem Autofokus und einer kurzen Auslöseverzögerung wählen. Für Landschaftsaufnahmen stehen hingegen Aspekte wie ein großer Brennweitenbereich mit ausreichendem Weitwinkel im Vordergrund. Wenn Sie häufig nachts oder bei schlechten Lichtverhältnissen fotografieren, sollten Sie sich für eine digitale Spiegelreflexkamera entscheiden. Diese haben Aufgrund ihres größeren Sensors Vorteile gegenüber kompakten Digitalkameras. Wie nutzen Sie die Bilder? Wie groß sollen die Abzüge bzw. Prints werden? Je größer die Bilder gedruckt oder ausbelichtet werden sollen, desto wichtiger ist die Bildqualität der Kamera. Wenn Sie Bilder größer als 20x30cm in hoher Qualität anfertigen wollen, sollten Sie diesem Kriterium besondere Aufmerksamkeit schenken. Eine gute Beratung im Fachhandel kann wertvolle Dienste leisten und einen Fehlkauf vermeiden helfen. Hier können Sie sich die wesentlichen Bedienschritte bereits vor dem Kauf zeigen lassen und haben auch nach dem Kauf einen Ansprechpartner, wenn Probleme mit der Bedienung auftreten.

 

Bildvermarktung

Wie kann ich mit meinen Fotos Geld verdienen? Viele engagierte Amateurfotografen stellen sich irgendwann die Frage ob sich mit ihren Bildern Geld verdienen lässt. Der Traum vom freien Leben als Fotograf – reisen und fotografieren was einem Spaß macht und dabei noch Geld verdienen – wird für viele Amateure wohl ein Traum bleiben. Aber warum die Flinte so schnell ins Korn werfen? Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten mit den eigenen Fotos Geld zu verdienen. Bei der Vermarktung Ihrer Aufnahmen sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass Sie über die Bildrechte verfügen. So sollte bei Fotos die Personen erkennbar abbilden eine schriftliche Einverständniserklärung ein so genannter Model Release vorliegen. Auch bei der Abbildung von Gebäuden ist zum Teil eine entsprechende Nutzungserlaubnis (Property Release) nötig.

Bildagenturen

Ein Weg um die eigenen Bilder zu vermarkten sind die zahlreichen Bildagenturen. Sie sollten in jedem Fall die Bedingungen der Agenturen studieren und vergleichen. Evtl. ist eine Anmeldung bei mehreren Agenturen von Vorteil. Dabei können Sie die Vermarktungspotentiale ihrer Fotos prüfen und gegebenenfalls sich auf eine oder zwei Agenturen konzentrieren.

Es gibt verschiedene Lizenzmodelle nach denen Bildagenturen ihre Fotos vertreiben. Es wird vor allem zwischen "rights managed" und "royalty free" unterschieden. Beim Rights Managed-System sind die Kosten für den Käufer vom Umfang, Dauer und Art der Verwendung abhängig. Beim Royalty-Free-System hat der Käufer häufig eine zeitlich unbegrenzte Möglichkeit die Bilder zu Nutzen. Die genauen Lizenzbedingungen können Sie bei den jeweiligen Bildagenturen nachlesen.

Bildagenturen

Unter wikipedia.org - Bildagentur finden Sie weitergehende Informationen zum Thema Bildagenturen.

Fotowettbewerbe

Eine weitere Möglichkeit sich mit den eigenen Fotografien der Öffentlichkeit zu stellen und dabei unter Umständen Geld zu verdienen ist die Teilnahme an Fotowettbewerben. Hier sollten Sie nicht nur auf die ausgeschriebenen Preise achten. Viele Träger dieser Wettbewerbe nutzen diese lediglich um preisgünstig an hochwertige Aufnahmen zu kommen. Eine sehr gute Übersicht zu aktuellen Fotowettbewerben finden Sie unter fotowettbewerbe.de

Tipps zur Vermarktung von Fotos

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