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Bei sehr starken Helligkeitsunterschieden im Bild können nicht alle Bildelemente ausreichend belichtet werden.

So können helle Bildbereiche wie z. B. Wolken als homogene weiße Fläche im Bild wiedergegeben werden, obwohl mit dem Auge deutlich eine Struktur vorhanden war. Die Ursache hierfür ist eine Überbelichtung dieser hellen Bildbereiche. Gleichzeitig können dunkle Flächen unter Umständen nicht in ihrer Farbe oder Struktur abgebildet sein, sondern als homogene schwarze Fläche. Die Ursache hierfür ist eine Unterbelichtung der dunklen Bildbereiche. Treten beide Phänomene in einem Foto auf so liegt ein zu hoher Kontrastumfang vor.

 

 

Problemlösung

  • Konzentration auf die Helligkeit der bildwichtigen Bildbereiche (meist, jedoch nicht immer, Belichtung auf die hellen Bildbereiche – siehe Artikel „Belichten auf die Lichter?) – hierzu kann die Anpassung des Messverfahrens oder eine Belichtungskorrektur notwendig sein.
  • Evtl. die Dynamikerweiterung der Kamera aktivieren
  • Evtl. nachträgliche Korrektur der durch Bildbearbeitung am Computer oder durch die entsprechende Entwicklung des analogen Film- und Bildmaterials
  • Belichtungsreihen
  • HDR / HDI (siehe Artikel „HDR“)
  • Grauverlaufsfilter

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