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Bei den Objektiven wird unabhängig von ihrer Brennweite zwischen Festbrennweiten und Zoomobjektiven (Objektive mit variabler Brennweite) unterschieden.

Zoomobjektive sind vor allem aufgrund ihrer flexiblen, komfortablen Anwendung sehr beliebt. Mit Zoom-Objektiven können unterschiedlichste Bildausschnitte gewählt werden, ohne dass der Standpunkt verändert werden müsste. Da es technisch jedoch sehr aufwendig ist, Linsenkonstruktionen über variable Brennweiten zu korrigieren stellen viele dieser Objektive nach wie vor einen Kompromiss zwischen Komfort und Abbildungsleistung dar.


Zudem sind Zoomobjektive (in vergleichbaren Preisklassen) meist etwas "lichtschwächer" als vergleichbare Festbrennweiten. Dies macht sich vor allem bei schwächerem Licht bemerkbar. Auch wenn bewusst eine sehr kleine Schärfentiefe (z. B. Portraitbereich) erzeugt werden soll kann dies zum Ausschlusskriterium für Zoom-Objektive führen.

Vor allem Objektive mit einem 2-4-fach-Zoom besitzen mittlerweile eine z.T. sehr hohe Abbildungsleistung. Liegt das Augenmerk vor allem auf dem Gewicht und dem Komfort dann sind so genannte Superzoom - bzw. Reisezoom-Objektive (meist 18-200mm bis 18-270mm) eine Alternative. Diese Super-Zoom-Objektive stellen einen Kompromiss zwischen Abbildungsleistung und Kompaktheit dar. Der große Brennweitenbereich bringt den Vorteil, dass sehr schnell auf verschiedenste Aufnahmesituationen reagiert werden kann, ohne dass das Objektiv gewechselt werden muss.

 

Festbrennweiten werden häufig verwendet, wenn ein Maximum an Bildqualität im Vordergrund steht, wenn eine besonders hohe Lichtstärke gefordert wird oder wenn speziellere Ansprüche an das Objektiv gestellt werden (z. B. Makro). Vor allem im Brennweitenbereich von 50mm lassen sich sehr hochwertige, lichtstarke Objektive zu günstigen Preisen finden.

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