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Die Autofokusbetriebsarten lassen sich in Servo und Single-Shot untergliedern.

 

Single-Shot-Funktion

Die Single-Shot-Funktion ist bei statischen Motiven erste Wahl. In Verbindung mit dem angewählten Fokusfeld kann der Fotograf sehr genau entscheiden worauf fokussiert werden soll. Die eingestellte Entfernung wird nach erfolgter Scharfstellung so lange gespeichert, wie der Auslöser halb gedrückt bleibt. Ausnahmen hierzu bieten lediglich wenige professionelle Kameras, die bei entsprechender Tastenbelegung über eine eigene Fokus-Taste verfügen. Bei diesen Kameras ist die Auslösetaste bei entsprechender Individualeinstellung nicht mit der Fokussierung verknüpft. Auch für Sportaufnahmen oder andere dynamische Ereignisse kann sich die Single-Shot-Funktion gut eignen. Beispiele hierfür sind vor allem Ereignisse die sich in einer bereits bekannten Entfernung ereignen werden (z. B. Zieleinlauf - über die Ziellinie). Der Vorteil dieses Betriebsmodus (bei einer solchen Motivsituation) liegt darin, dass die Kamera ohne lange Verzögerung auslöst.

 

Servo-Autofokus

Der Servo-Autofokus wird vor allem in der Sportfotografie eingesetzt. Hierfür ist es häufig besser mehrere Fokusfelder zu verwenden, um eine bessere Motivabdeckung mit den Fokusfeldern zu haben. So kann es durchaus schwierig werden, z. B. einem Fußballspieler mit einem einzelnen Fokusfeld zu folgen. Bei der Aktivierung mehrerer Fokusfelder "übergibt" das aktive Fokusfeld bei Bedarf an die umliegenden Fokusfelder. Dieser Betriebsmodus kann auch bei anderen Motivsituationen, die durch Dynamik geprägt sind und bei denen eine exakte Fokussierung über die Single-Shot-Funktion (z. B. wegen der fehlenden Zeit) nicht möglich ist, gute Dienste erweisen.

Hinzu kommt bei vielen SLR-Kameras eine Fokusbetriebsart bei der die Kamera zwischen den beiden genannten Funktionen wechselt, wenn die Kamera eine Bewegung des Hauptmotivs feststellt.

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