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… mit dem Weitwinkel kann ich die Form verändern. Mit dem Tele kann ich die Form vom Hintergund isolieren, herauslösen. Mir geht das Tele enorm ab. Dürfte ich wählen, so wüsste ich nicht, ob ich mich nicht für das Tele entscheiden würde. Es ist berechenbarer. Die Wirkung ist sichtbar, planbar und nicht so sprunghaft wie das Weitwinkel. Ich bevorzuge das geplante konstruierte Bild. Das Weitwinkel fordert vom Fotografen mehr zur Kontrolle. Vielleicht ist Kuba für mich zu unruhig für das Weitwinkel. Zu viele Formen und Linien. Dies kann ein Grund für die Vorliebe für Autos und Schatten sein. Diese Motive bringen klare Linien ins Bild …

Fotografen-Blues - Reisetagebucheintragungen eines Fotografierenden in drei Teilen

… eine Hinwendung zum Schreiben, zu den Geschichten, würde mich auch den Menschen näher bringen und die Distanz verringern, welche die Kamera schon durch ihre bloße Anwesenheit schafft …

… mit dem Weitwinkel kann ich die Form verändern. Mit dem Tele kann ich die Form vom Hintergund isolieren, herauslösen. Mir geht das Tele enorm ab. Dürfte ich wählen, so wüsste ich nicht, ob ich mich nicht für das Tele entscheiden würde. Es ist berechenbarer. Die Wirkung ist sichtbar, planbar und nicht so sprunghaft wie das Weitwinkel. Ich bevorzuge das geplante konstruierte Bild. Das Weitwinkel fordert vom Fotografen mehr zur Kontrolle. Vielleicht ist Kuba für mich zu unruhig für das Weitwinkel. Zu viele Formen und Linien. Dies kann ein Grund für die Vorliebe für Autos und Schatten sein. Diese Motive bringen klare Linien ins Bild …

… ich sollte ohne Sucher und Display fotografieren. So sehe ich das Land nach meiner Ankunft ein zweites Mal …

… das Ganze ist eng mit dem Polfilter verknüpft. Eine Kamera als Notizzettel und dann? Mit dem Polfilter das Bild besser machen, perfektionieren. Eine Welt, die man so nicht sieht. Bildbearbeitung bei der Aufnahme. Doch wie weit kann eine Reduktion gehen? …

… habe gerade in aller Hast einen etwas heruntergekommenen Hinterhof fotografiert, hilflos in dieser Aggression und schnell, um nicht entdeckt zu werden, um nicht zu verletzen. Fotografie hat häufig etwas sehr Verletzendes auch wenn Scham selten in den Vordergrund tritt. Ohne meine Kamera würde meine Anwesenheit anders bewertet werden …

… es gibt Motive, die nicht isoliert werden können, die zu viele Strukturen, Farben, Formen haben. Bei diesen Bildern muss der Betrachter das Bild selbst noch einmal entdecken und er könnte das übersehen, was das geschriebene Wort viel deutlicher vermittelt hätte. Hier vermag die Sprache besser zu extrahieren und das Wesentliche in den Vordergrund zu stellen oder Unwesentliches verblassen lassen …

… eine lange Reise gibt mir die Möglichkeit einen Einblick in ein Leben zu gewinnen, dass ich hätte, würde ich wie geträumt von der Fotografie leben. Ohne Aufträge, das fotografieren was man möchte. Es zeigt deutlich die negativen Seiten, die Selbstzweifel, die Ideenlosigkeit, die Sinnlosigkeit und auch eine Form von Stumpfsinn, ein Kopieren und sich ausgrenzen. Doch das Leben mit dem Image eines Fotografen scheint immer noch sehr reizvoll …

… die Malerei und das Schreiben bieten interessante Ausdrucksformen …

… bisher war der wesentliche Moment der Fotografie, der Aufnahmezeitpunkt. Meditation, das Bild prägt sich ein. Das Bildergebnis trat dabei in den Hintergrund. Ich glaub dies verloren zu haben – das Ergebnis tritt in den Vordergrund.

 

 

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